Montag, 9. Juli 2012

Die Relevanz der Farbe Grün und die Rettung der Welt

                                                       Bildquelle: http://www.123rf.com/


Es gab eine Zeit in der kam diese Gedankenübertragung der Nachhaltigkeit auf ein Gebäude mit einer Frische daher und versprach so viele Möglichkeiten und Alternativen zu unserer bisherigen Ressourcenverschwendung. Die Medizin sagt, dass Grün- Herz und Nieren ausbalanciert. Das wäre dann in unserem Falle die Energie für den Betrieb und die Hülle für den Schutz. Doch wie beweist man diese Balance? Die Lösung schien einfach. Es etablierten sich Zertifizierungssysteme. Der Beweis für unser Umweltbewusstsein, unsere Nachhaltigkeit, unsere Achtung und Schutzversuche für die uns umgebenden ökologischen Zyklen. Wo das Problem ist?
Die unglaubliche Geschäftemacherei, die der negativen Definition der Farbe alle Ehre macht. Dämonisch schnell verbreitete sich die Kunde über die Millionen die mit dieser Farbe zu verdienen sind. Heute ist der Wald aus vielen grünen Beweisschildern mehr als unübersichtlich. In jedem Land versucht man die Welt zu retten. An eine Rodung und somit an eine Etablierung eines einheitlichen Systems ist nicht zu denken. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die klimatischen Bedingungen weltweit nicht die Gleichen sind. Dennoch wäre ein territorial eingeschränktes System wohl angebracht. Doch auch unser ökologisch, naives Grün bekommt Konkurrenz.
Kaum zu glauben, dass Blau ihm den Rang ablaufen kann. Das mutige, freundliche und sportliche Blau. Plötzlich sind nicht mehr nur Herz und Nieren sondern auch das Blut wichtig geworden. Der Mensch steht hier im Mittelpunkt. Ganzheitliche Betrachtung nennt sich das dann. Aha, so ist das also. Hat schon mal jemand daran gedacht, dass Blau auch für „Lüge“ steht? Ich möchte hier niemandem etwas unterstellen und meine Überzeugung, dass Nachhaltigkeit schon immer in der menschlichen Natur lag, ist hier wieder einmal aufzugreifen. Ob Grün und Blau geärgert oder auf der Rosa Wolke schwebend. Ganz egal, ich bin mal eben die Welt retten! Ein gutes Gefühl.
Ihre angehende Facility Managerin

Juliane Schmidt

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